Thema: Betreutes Wohnen
Senioren bevorzugen Wohneinrichtungen und Wohnungen die einen guten Service "drum herum "bieten. Der Ruf nach finanzierbaren, altengerechten Wohnungen wird lauter.
Die Befürchtungen, dass es bald keine oder nur noch sehr wenig bezahlbare Wohnungen mit unterstützendem Serviceangebot geben wird, teilen drei Viertel der deutschen Bevölkerung. Eine wahrhaft alarmierende Zahl. Eine altengerechte Modernisierung von Wohnungen halten 87% für dringend notwendig. 80% waren bei einer Befragung der Meinung, dass der Staat solche Maßnahmen auch fördern müsse und nicht allein der Wohnungsinhaber dafür aufkommen müsse.Diese Umfrage wurde vom Verband der bayerischen Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) gemacht.
Es wird ständig mehr Senioren geben, denn das Statistische Bundesamt hat errechnet, dass es bis zum Jahre 2050 ein Drittel aller Einwohner sind. Bis zum Jahre 2020 werden rund 25 Prozent aller Bundesbürger älter als 65 Jahre alt sein. Dem starken Zuwachs an älteren Leuten stehen zu wenig seniorengerechte Wohnungen gegenüber.
Nur rund 1% aller Wohnungen sind derzeit altersgerecht , meldet das Pestel Institut. In den nächsten 10 Jahren müssen ca. 800.000 Wohnungen altersgerecht modernisiert werden. Es gibt jetzt einen Anreiz, seit April 2009. Die KfW bietet zinsgünstige Kredite bis 50.000 € an, für den Zweck gebunden, altersgerecht zu modernisieren. Das hört soch gut an, ist es aber nicht. Denn der Fördertopf der KfW enthält nur 80 Millionen €. Angesichts der notwendigen Umbauten sind diese Gelder ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein. Ein weiteres Dilemma sind die immer strenger werden Vorschriften für das energetische Sanierung der Wohnungsbestände. Ein Großteil des Geldes muß man schon dafür aufwenden, bevor man seniorengerecht umbauen kann.
Bleibt also zu Hoffen, dass die Zahl der Wohnungsinhaber steigtm die bereit sind, solche Umbauten für Senioren vorzunehmen. Leider gibt es auch viele Vermieter, die keine Senioren nehmen wollen. Deshalb ist es immens wichtig, dass es ein gutes Serviceangebot gibt, vom versorgenden Hausarzt, Einkaufsdienste, Besuchsdienste etc. bgis hin zur Pflege, die ins Haus kommt. Das ist der Wunsch der meisten Senioren.
(eingestellt am: 22.08.2009)
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