Thema: Geschichte - sich erinnern
ein Sohn Magdeburgs
1730 wurde Friedrich Wilhelm von Steuben am 17. September
in Magdeburg als Sohn des preußischen Ingenieurhauptmannes
Wilhelm Augusti von Steuben geboren.
Friedrich Wilhelm von Steuben nahm am Siebenjährigen Krieg
in der preußischen Armee teil, wo er im 34. Regiment und
später im Freibataillion diente.
1757 im Mai/Juni wurde dieses Bataillion des Oberstleutnants
Johann von Mayr bekannt durch seinen Vorstoß aus dem
preußisch besetzten Sachsen nach Frankreich.
1758 ernannte Mayr, Friedrich Wilhelm von Steuben zu seinen
Adjudanten.
1759 wurde Friedrich von Steuben als Quartiermeister-Leutnant
ins Hauptquartier von Friedrich des Großen versetzt.
1761 geriet von Steuben als Adjudant des Generalmajores
von Knobloch in russischer Kriegsgefangenschaft, wurde aber
nach der Thronbesteigung Peter III. freigelassen.
1762 nahm Steuben als hoch dekorierter Stabskapitän seinen
Abschied aus der preußischen Armee.
1764 wurde von Steuben Hofmarschall des Fürsten
J. F. Wilhelm von Hochzollen-Hechingen.
1769 wird Friedrich von Steuben durch den Markgrafen
von Baden-Durlach als 168. Mitglied in den Badischen
Hausorden aufgenommen.
(was mit der Verleihung Baronentitels verbunden war).
Mehrere Dienstreisen führten von Steuben in der folgenden
Zeit ihn ins Ausland.
1777 lernte Steuben auf Veranlassungdes französischen
Kriegsministers den amerikanischen Botschafter in Paris,
Benjamin Franklin, kennen. Auf dessen Empfehlung ging
er nach Nordamerika.
1778 als Generalmajor und Generalinspekteur baute
von Steuben die Armee im Lager von Valley Forge auf.
Er sorgte für die Disziplinierung, die Organisation und die
Einübung der Truppen. Zeitweilig war er Generalstabschef
von George Washington. Er gilt heute als Architekt der
amerikanischen Unabhängigkeit audf militärischer Ebene.
1780 wurde von Steuben Greenes Generalqurtiermeister
in Virginia, wo er mit seiner Einheit bedeutende Erfolge
erlangte.
1781 befehligte von Steuben die 3. Division und hatte
wesentlichen Anteil am Sieg.
1783 schied von Steuben mit allen militärischen Ehren
aus dem aktiven Dienst aus.
1784 bis zu diesen Zeitpunkt blieb von Steuben General-
inspektor des Heeres. Er hatte das Ehrenamt eines Regenten
der Universität des Staates New York und den Vorsitz der
Deutschen Gesellschaft in New York, die 1784 gegründet
wurde.
1794 am 28. November starb von Steuben auf seiner Farm
in Oneida County New York.
Noch heute findet jährlich im September zu Ehren von
Friedrich Wilhelm von Steuben die Sreubenparade auf der
Fifth Avenue in New York statt.
Quellen
-Friedrich Wilhelm von Steuben, Leben, Zeit und Zeitgenossen.
-Franz Fabian: Friedrich Wilhelm von Steuben in Amerika,
Berlin: Militärverlag der DDR, 5. Auflage, 1988
-Armin M. Brandt: Friedrich Wilhelm von Steuben. Preußischer
Offizier und amerikanischer Freiheidsheld, Mitteldeutscher
Verlag, Halle 2006
-Jürgen Brüstel: Friedrich Wilhelm von Steuben. Eine Biographie
Tectum Verlag, Marburg
(eingestellt am: 06.08.2009)
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