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Thema: Glauben im Alter

Glauben in der Not


Luebkert Rolf
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Am Glauben zweifeln, wenn schwere Zeiten anbrechen? Oder soll man sich der Situation stellen und im Glauben stark werden? Kann Gott mich verlassen ? Will er das denn überhaupt?


Vielen Menschen geht es so, wie ich es jetzt erfahren musste. Da geht ein Angehöriger zum Arzt und am Ende aller Untersuchungen steht ein vernichtendes Urteil: Krebs.
Da gehen dann viele Gedanken im Kopf herum, wie etwa:"Ich habe doch immer guten Kontakt mit meinem Gott, halte Gottesdienste, arbeite mit Senioren und in der Gemeinde , versuche nach seinen Geboten zu leben........warum gerade meine Frau?" Liebe LeserInnen, wenn ich nicht so einen starken und vertrauenden Glauben hätte, würde ich sicher so denken. Aber ich bin felsenfest überzeugt, es ist Gottes Wille, dass wir uns dieser- wenn auch sehr harten - Prüfung unterziehen. Und im Glauben wird man stark! Unsere Gebete geben uns Kraft, Mut und Zuversicht auf eine gemeinsame Hoffnung und weitere Jahre Leben in Gemeinsamkeit, wie seit über 30 Jahren. Unser Leben ist und von Gott, unser aller Vater gegeben und wird uns zu sich holen, wenn er meint, es ist der Zeitpunkt gekommen bei ihm einzukehren um in seinem Reich glücklich weiter zu leben. Ich vertraue auf Gott, meinen Vater und Freund. Ich möchte Sie ermutigen, es auch zu tun. Es hilft, bringt Kraft, Mut und Zuversicht auf Gottes Güte zu vertrauen.
Mit besten Grüßen
Rolf Lübkert (eingestellt am: 17.06.2010)

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2 Kommentare zum Beitrag

ema
22.06.2010 (11:00 Uhr) Gottverrtauen

Lieber Herr Luebkert,
Ihr großes Gottvertrauen bewegt mich tief. Sie finden in einer schweren Zeit festen Halt in Ihrem Glauben. Ich bin sicher, dass Sie damit auch Ihrer Frau ein guter Begleiter und eine verlässliche Stütze sind. So im Glauben verankert, kann man dann auch seine Klage laut werden lassen, denn manchmal erleichtert es ja schon, wenn man einmal sein Leid klagen kann.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau von Herzen, dass ihr geholfen werden kann und dass Sie weiterhin in Ihrem Gottvertrauen geborgen bleiben.

Herzliche Grüße von ema


Erich Franz
17.06.2010 (11:52 Uhr) Geduld mit mir und Geduld mit Gott.

Lieber Herr Luebkert,

vielen herzlichen Dank für Ihre Mut machenden Gedanken. Mein persönlicher Glauben verändert sich in Zeiten einer Krankheit – der eigenen oder der eines geliebten Menschen. Es ist in dieser Situation eine große Hilfe, wenn ich Gott weiterhin als Vater, als Freund anrufen kann. Mit Gott reden, heißt zu ihm beten.

Was brauche ich jetzt? Geduld mit mir und Geduld mit Gott. Warten können auf Wochen hinaus, auf morgen, auf übermorgen. Aber können wird das? Beten, wie Jesus gebetet hat? Können wir so beten? – „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Amen.“

Herzliche Grüße, Ihr Erich Franz


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Erich

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